Ostgoten Beschreibung Ostgoten  
 
   
Beschreibung von Ostgoten Infos zu Ostgoten und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Goten

Dieser Text beschreibt Goten.


Der untere Text beinhaltet die Goten Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Goten Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Goten fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Goten möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Goten Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Goten beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Goten. Fragen zu dem Thema Goten können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Goten Artikel

Die Goten waren ein Stamm der Germanen, der zur Zeitenwende in dem Bereich der Weichselmündung angesiedelt war. In der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts zog ein Teil nach Südosten zu dem Schwarzen Meer. Nach ersten Auseinandersetzungen mit dem römischen Reich in Südosteuropa in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts, kam es am Ende des Jahrhunderts zur Spaltung in Ost- und Westgoten (Ostrogoth und Wisigoth). Während der nächsten einhundert Jahre sprach man von den Westgoten als Terwingen, von den Ostgoten als Greutungen. Die Ostgoten wurden 375 von den Hunnen unterworfen. Sie wurden nach deren Niedergang zu römischen Föderierten und eroberten 488 unter Theoderich Rom in dem Auftrag von Byzanz. Nach Theoderichs Tod zerfiel das Ostgotenreich. Die Westgoten, die noch in dem Jahre 378 das oströmische Heer unter Kaiser Valens in der Schlacht von Adrianopel schlugen, wurden 382 Föderierte und gründeten Anfang des 5. Jahrhunderts ein Reich in Gallien, das von den Franken nach Spanien verdrängt wurde. Das Westgotenreich unterlag 711 den Mauren.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Asterix-Werkedition: Asterix Werkedition, Bd.7, Asterix und die Goten: Bd 7 Sie sind entfesselt. . . In "Asterix und die Goten" begegnen Asterix und Obelix zu dem ersten Mal einem fremden Volk -- den Goten. ("Asterix und die Goten" ist ca. nach "deutscher Zählung" Band 7 der Reihe; tatsächlich handelt es sich hier um den 3. Band. Noch kein Idefix also, und auch noch keine Piratendresche)Im Gegensatz zu späteren Abenteuern...

Kultur

Buch-Tipp: Asterix: Asterix Geb, Bd.7, Asterix bei den Goten: Bd 7 TOLL! Wie alle Asterixbände ist auch der einfach geil! Ich frage mich, wie man sich von einem Comic so angegriffen fühlen kann. Hier geht es ca. um Humor, man sollte sich doch auf die Story und die Witze konzentrieren, anstatt welches Volk hier las brutal genannt wird sch. . . .

Struktur

Um Verwirrung vorzubeugen müssen erstmal die Namen der Gotenvölker, die folgend benutzt werden, geklärt werden. Die Westgoten heißen auch Tervingi-Vesi. Terwingen bedeutet Waldleute; Vesi ist eine prunkende Selbstbezeichnung. Für die Ostgoten stehen auch die Namen Greutungi-Ostrogothi, wobei Greutungen frei übersetzt Steppen oder Strandbewohner heißt; Ostrogothi ist, wie bereits erwähnt, ein mythologischer Name aus der Ahnenreihe der Amaler. Später wurden die Namen Versi und Ostrogthi von Cassiodor, einem Minister Theoderichs des Großen, in West- und Ostgoten umgedeutet. Die Trennung der Stämme war von nun an deutlich. Die Gepiden blieben größtenteils in dem Hinterland, nahe der Karpaten - sie sollten von da an eine politisch eher untergeordnete Rolle spielen. Die Westgoten siedelten nördlich der Donau und die Ostgoten breiteten sich an der Mündung des Dnjepr aus - unter anderem auch auf der Krim. Die Westgoten konstituierten sich in einer von vielen Kleinkönigen beherrschten Oligarchie, während sich das abgedrängte Königshaus der Amaler bei den Ostgoten ihre Macht erhalten konnte.

Buch-Tipp: Asterix: Die ultimative Asterix Edition: Asterix: Die ultimative Asterix Edition 03. Asterix und die Goten: 3 Asterix-Bände in handwerklicher Vollendung !!! Beim Druidentreffen in dem Karnutenwald wird Miraculix von den Goten entführt. Asterix und Obelix befreien ihn und entfachen einen Bürgerkrieg unter den Goten. "Die ultimative Asterix Edition" ist wirklich sehr gut gelungen. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann die Asterix-Abenteuer in Großformat...

Sprache

Das Gotische ist die älteste germanische Schriftsprache. Das Gotische gilt als Hauptsprache des Ostgermanischen zu dem dem auch Wandalisch und Burgundisch gezählt wird. Das Gotische ist heute ausgestorben. Bis zu dem 17./18. Jahrhundert existierte noch das Krimgotische.

Buch-Tipp: Auf den Spuren der Goten. Gotenkunde Mit zahlreichen Abbildungen in Farbe und S/W berichtet das Buch von den großen Volkswanderungen der germanischen Gotenstämme vom 4. bis 6.

Religion

Grundlage des religiösen Lebens war die dörfliche Kultgemeinschaft mit Ahnenverehrung und Opfergaben. Der vornehmeste der Ahnen war der Stammesgründer Gapt der ohne guten Grund mit Gaut gleichgesetzt wurde. Des weiteren ist praktisch nichts über die vorchristlichen Götter der Goten bekannt.

Die Religion der Goten war heidnisch. An der Spitze der Götter stand Gaut, der von den Amalern als Gründergott verehrt wurde. Bei den Westgoten stand möglicherweise der Kriegsgott Tius an erster Stelle. Einen gotischen Wodan-Odin hat es nicht gegeben. Auch wurde die Donau und andere Flüsse als Gottheit verehrt. Der Flussgott empfing Menschenopfer und Eide wurden auf seinen Namen geleistet. Schlachten wurden mit Preisliedern auf die Ahnen und die Götter und dem trinken von Met eröffnet. Die Priester und Schamanen (auch Priesterinnen) der einzelnen Stämme predigten ihren Gläubigen auch von lokalen Gottheiten. Athanarich, gewählter Sprecher der Gotenkönige, ein erklärter Feind Roms, verfolgte die Christen in dem Namen dieser Gottheiten, denn der christliche Glaube war bereits über die römischen Provinzen den Goten bekannt geworden und hatte auch einige Anhänger. Da das Christentum sich „von unten nach oben“ verbreitete, sah die terwingische Oberschicht, wie einst auch die römische, eine Bedrohung der religiösen und sozialen Ordnung in den Christen und verfolgte sie in einer Weise, wie es in der germanischen Welt keinen Vergleich gibt. Sie wurden als Römerfreunde und Leugner der gotischen Überlieferung geächtet. Jedoch war dies rein politischer Natur. Kein Priester oder Geistlicher beteiligte sich an den Greueltaten und Vertreibungen. In dem Laufe dieser Konflikte, die eine starke innenpolitische Zerüttung zur Folge hatten, verbündete sich der Reiks Fritigern mit Kaiser Valens und stand damit auf Seiten der Christen. Bei innergotischen Kämpfen in dem Jahre 367 zwischen Athanarich und Fritigern konnte sich ersterer durchsetzen. Dies hatte folgenreiche Auswirkungen auf das Verhältnis zu Rom und auch die Christen mussten stark darunter leiden.Wulfila schrieb mit seinen Helfern die erste Germanische Bibel, nach dem er aus dem Gotenreich vertrieben und vom römischen Kaiser Konstantius II in dem Landstreifen der rechten unteren Donau angesiedelt worden war. Er schrieb sie teils mit Hilfe von bereits von lateinischen und griechischen Missionaren übersetzten Stücken ab 350 bis zu dem Jahre seines Todes 383. Sie war auf purpur gefärbter Kalbshaut mit silberner und goldener Tinte geschrieben und sehr lange Zeit einmalig in der germanischen Welt. Damit wurde das Gotische zur bei weitem ersten germanischen Sprache, die den Rang der Schriftlichkeit erreichte. Wulfila selbst wurde wahrscheinlich schon bei seiner Geburt getauft, dreisprachig erzogen und erhielt eine rhetorische Bildung. Um 341 etwa muss er seine Weihe zu dem Bischof der Christen in dem gotischen Land erhalten haben.Über die Christianisierung der Ostgoten ist nicht viel bekannt. Spätestens die pannonischen Goten unter Theoderich galten als arianisch.

Buch-Tipp: Auf den Spuren der Goten. Sonderausgabe Gotenkunde Mit zahlreichen Abbildungen in Farbe und S/W berichtet das Buch von den großen Volkswanderungen der germanischen Gotenstämme vom 4. bis 6.

Stammeslegende und Sippen

Gemäß der von Jordanes überlieferten Stammeslegende aus dem 6. Jahrhundert stammten die Goten vom sagenhaften Stammesgründer Gapt auf der Insel Scandza ab. Von dort seien sie unter König Berig mit drei Schiffen in Gothiscandza gelandet und hätten sich nach fünf Generationen unter Filimer auf den Weg Richtung Süden gemacht. Die Spaltung des Volkes sei passiert, als während der Überquerung eines großen Flusses die Brücke eingestürzt sei. Diese Darstellung enthält kaum historische Wahrheiten. Dagegen konnte die Archäologie zeigen dass die Sachkultur zu der die Goten gerechnet werden (Wielbark/Willenberg Kultur) ohne signifikante Zuwanderung östlich der Weichsel entstanden ist.

Es sind vier Königssippen der Goten überliefert: Amaler, Balthen, Berig- und Geberich-Sippe. Stammvater der Amaler war Amal, legendärer Urenkel des Gapt, dessen Urenkel wiederum Ostrogotha, Vater der Ostgoten. Der erste historische Amaler war Ermanarich, ein weiterer prominenter Vetreter war Theoderich der Große. Zu den Balthen, den "Kühnen", zählten Alarich I., Rikimer und Gesalech. Aus Berig-Sippe sind ca. Berig selber, ein ansonsten unbekannter Gadarig, sowie Filimer bekannt. Zur Geberich-Sippe gehörte, neben dem Namensgeber, möglicherweise auch Cniva. Die politisch motivierte Überlieferung sieht die Amaler und Balthen als legitime Herrscher der Ost- bzw. Westgoten.

Buch-Tipp: Botschafter der Schlacht. Warhammer. Sturm des Chaos 1 Der Sturm zieht auf Endlich mal ein erfrischend anderer Held in der Warhammer-Welt. Der alternde Soldaten-Veteran Velten ist exakt das, was mir in der Warhammer-Roman-Welt gefehlt hat. Ein Typ mit Fehlern, Ecken und Kanten, unbeugsam und einer Prise Humor. Ich will nicht sagen, das altbekannte Helden, wie Gotrek und Felix gegen ihn an Farbe verlieren,...

Staat

Das Herrschaftgebiet der Goten war die gútþiuda unterteilt in Kleinstämme, die kunja. Letzteren standen die Häuptlinge reiks vor, die im Rat, gafaúrds, zusammentraten. Bei Gefahr wurde ein Richter, kindins, bestellt. Richter oder Rat bestellten für militärische Unternehmungen einen Heerführer, drauhtins. Das Land wurde beherrscht von der Aristrokatie in Haus gards und Burg baúrgs in Konkurrenz zu dem genossenschaftlichen Dorf haims.

Im Laufe der Zeit, besonders mit den Wanderungen, setzten sich stets stärker die Elemente des germanischen Heerkönigtums durch: Der König wurde von der Versammlung der Krieger auf den Schild gehoben. Diese Entwicklung mündete schließlich in der Konkurrenz von Wahlkönigtum und Erbmonarchie der spanischen Westgoten.

Theoderich verstand sich hingegen als römischer Bürger und latinischer König, Flavius rex. Sein Bestreben war es, die gotische Geschichte zu einem Teil der römischen zu machen.

Buch-Tipp: Der Abend vor der Schlacht. Stories aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Storys aus dem spanischen Bürgerkrieg . . . . In dem Buch sind vier Storys wiedergegeben, die alle in Spanien in der Zeit des Bürgerkrieges spielen. 1. Die Denunziation 2. Der Schmetterling in dem Tank 3. Der Abend vor der Schlacht 4. Hinter der Front Die Storys geben einen guten Einblick in die Erzählkunst des Autors. Sie haben alle mittel oder unmittelbar...

Gemeinsame Geschichte

Buch-Tipp: Der Amerikanische Bürgerkrieg Zugreifen! Der Titel des österreichischen Historikers bietet auf kompaktem Raum eine militärgeschichtlich sehr detaillierte Gesamtdarstellung des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) mit Vorgeschichte, Folgen und Auswirkungen bis in die Gegenwart, wobei ebenso auf wirtschaftliche und soziale Aspekte eingegangen wird. Die Gliederung ist chronologisch...

Anfänge

Die ersten Erwähnungen der Goten finden sich bei den antiken Schreibern Tacitus, Strabon und Ptolemaios. Aus deren Nachrichten ergibt sich das Bild eines Stammes mit einem, für germanische Verhältnisse, bemerkenswert starken Königtum, der zur Zeitenwende nördlich des Weichselknies im Machtbereich der Markomannen siedelte. Seine Nachbarn waren die Lugier in dem Süden und Rugier in dem Norden. Die Herkunft gotischer Tradition aus dem südskandinavischen Raum gilt als möglich, wird aber von der modernen Forschung zunehmend zurückgewiesen.

Der Sage nach gelangten zuerst zwei Boote der Goten und einige Zeit später das der Gepiden, ihrem Brudervolk, in dem Norden Polens an. Die Küste dort heißt noch heute Gothiskandza. Auch gibt es eine Insel in der Weichselmündung, „Geped oios“ genannt, was so viel bedeutet wie Insel der Gepiden. Ob die Goten jedoch tatsächlich aus Skandinavien stammten, wie damals alle germanischen Völker in ihren Ahnenreihen angaben, ist jedoch fraglich. Es galt als schicklich von dort zu kommen, aus der „Gebärmutter der Völker“, da man damit Stärke und Fruchtbarkeit assoziierte. In Skandinavien gibt es ca. ein paar wenige Hinweise, dass einst Goten dort lebten. Allerdings wäre es nachdem heutigen Wissensstand wahrscheinlicher, wenn sich die Goten bereits auf dem Festland, das heißt in dem Gebiet des heutigen Polen und Südrußland, gebildet hätten. Fest steht jedenfalls, dass sie kein homogenes Volk waren. Sie setzten sich aus vielen einzelnen Stämmen unterschiedlicher Abstammung zusammen. Unter ihnen gab es in dem frühen Stadium, vor ihrer Wanderung, baltische Gruppen, den Stamm der Aesten, der Gutonen (die möglicherweise aus Skandinavien stammten), der Gauten, Guten, Götar, Gepiden und natürlich die Goten. Die Namen der letzten sechs Stämme haben alle die selbe Bedeutung, was auf einen gemeinsamen Ursprung schließen lässt, und zwar „Ausgießer“. Damit könnte irgendeine Flußmündung gemeint sein, oder aber auch einfach ca. Männer. Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie ihren Verstorbenen keine Waffen in das Grab legten, was für Germanen untypisch ist. Sie sind demnach Mischvölker aus Germanen und Kelten.

Die erste bezeugte historische Aktivität war eine Verwicklung in eine gegen den Markomannenkönig Marbod gerichtete römische Intrige zwischen 16 - 18. Diese Intrige stand in dem Zusammenhang mit dem Cheruskeraufstand.

Buch-Tipp: Der Muezzin von Rennes-le-Château Meine Empfehlung Der „Muezzin von Rennes-le-Chateau ist, meiner Meinung nach, schon beinahe Pflichtlektüre für jeden, der sich für die rätselhafte Geschichte des Ortes und seines Curé Saunière interessiert. Der Autor räumt tatsächlich mächtig auf, in der kleinen Kirche, aus der in dem Laufe der Zeit schon...

Gotensturm

Als nach der Mitte des zweiten Jahrhunderts die Zahl des Volkes stets mehr zunahm, fasste König Filimer den Entschluss, mit Heer, Weib und Kind auszuwandern. Daraufhin zogen die Goten entlang der Weichsel flussaufwärts bis ans Schwarze Meer und die Donau. Dabei war die Teilgruppe der Goten, die Amalern, die herausragendste und insgesamt das erfolgreichste Element. Von ihnen stammten viele gotische Könige ab. Pro Generation wanderten sie ca. etwa 50 bis 60km Richtung Südosten. Auf ihrem Weg verdrängten sie die Markomannen, die in dem böhmischen Raum siedelten, und lösten dadurch die Markomannenstürme aus, mit denen die Römer schwer zu kämpfen hatten.

Sie tauchten dann spätestens 238 an der Nordküste des Schwarzen Meeres auf. Es begann der so genannte Gotensturm, er fiel in die Zeit der bis dahin größten Krise des römischen Imperiums (Soldatenkaiser).

238 überfielen die Goten und Carpen das römische Histros südlich der Donaumündung. Nach Plünderung der Stadt und Erpressung von Jahresgeldern zogen sie wieder ab. Als zehn Jahre später Kaiser Philippus Arabs nach Siegen über die Carpen die Zahlung der Jahresgelder einstellte, fielen die Goten unter Kniva 250 mit mehreren Heeresgruppen nach Dakien, Thrakien, Mösien und Illyrien ein. Der mittlerweile neue Kaiser Decius wurde in mehreren Schlachten besiegt und fiel schließlich in der Schlacht von Abrittus 251.

Der nächste Kaiser Trebonianus Gallus gestand den Goten wieder Jahresgelder zu, wurde jedoch von Aemilianus gestürzt, der die Zahlung wieder einstellte. Wieder griffen die Goten in Thrakien und Mösien an, wurden jedoch diesmal geschlagen. Nach erneutem Kaiserwechsel drangen die Goten 254 bis Thessaloniki vor. Mittlerweile waren viele Städte im Dauerkriegsgebiet stark befestigt, das Land litt unter den starken Verwüstungen.

Die Goten gingen ab 255 zu seegestützten Angriffen, zunächst in dem Raum des östlichen Schwarzen Meeres über, 256 wurden Pityus und Trapezunt erobert. Ab 257 durchfuhren die Goten erstmals den Bosporus und nehmen eine ganze Reihe kleinasiatischer Städte ein. Die zweite Welle begann 268, als eine große gotisch-erulische Armada unterstützt von Landstreitkräften gegen Byzanz zog, die Dardanellen durchquerte und plündernd in die Peloponnes einfiel. Claudius II. besiegte die Angreifer und nahm als erster römischer Kaiser den Ehrentitel Gothicus an.

Mit dem Ende der Krise des Imperiums unter Diokletian beruhigte sich vorerst auch die Lage an der Donau wieder. In diese Zeit fiel auch die Spaltung der Goten in die Terwingen-Vesier/Westgoten und Greutungen-Ostrogothen/Ostgoten.

Buch-Tipp: Die Goten Das Buch "Die Goten" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Ostgoten

Buch-Tipp: Die Goten und ihre Geschichte. Um ausführliche Informationen zum Buch "Die Goten und ihre Geschichte. " zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Greutungen

Das Herrschaftsgebiet der Ostgoten, das Ermanarich, ein großer ostrogothisch-greutungischer Heerkönig beherrschte, vor dem Einfall der Hunnen etwa in der Mitte des vierten Jahrhunderts war beachtlich. Es zog sich von vom Ural bis in das Baltikum. Sein Zentrum lag in der Ukraine und umfasste neben Goten auch Finnen, Eruler, die indogermanischen Alanen, Sarmaten und Aesten, aber auch Slawen, Anten und anscheinend auch schon einige Hunnen.

Der Einfluss der iranisch-türkischen Steppenvölker hatte zur Folge, dass der gepanzerte Lanzenreiter den ostgotische Normalkrieger darstellte - in dem Gegensatz zum terwingischen Infanteristen. Er trug Zweikämpfe zu Pferde aus und konnte ungeheure Entfernungen überwinden. Zu seiner Welt gehörte die Beizjagd, das heißt jagen mit Raubvögeln, der Schamanismus sowie religiöse Praxis.

Im Jahre 375 überschritten die Hunnen den Don und unterwarfen die Alanen. Damit war Ermanarich der Krieg erklärt. Die asiatischen Reiterscharen waren mit ihren damals hochmodernen Reflexbögen und ihrer Guerillataktik den gotischen Kriegern weit überlegen. Der König selber, so erzählt es Ammianus Marcellinus, wollte das weder erleben noch verantworten. Nach mehreren Niederlagen, Angesichts der Schrecklichkeit der drohenden Gefahren und aus Furcht vor den großen Entscheidungen, setzte er selbst seinem Leben ein Ende. Sein Volk gab den Kampf aber noch nicht auf und wählte aus der Königssippe einen Nachfolger. Dieser fiel bereits nach einem Jahr und der ostrogothische Widerstand brach zusammen. Der Großteil des Volkes geriet unter die Oberherrschaft der Hunnen, doch gelang es einer starken Gruppe von Ostrogothen und Alanen sich mit dissidenten Hunnen zu verbinden und der Unterwerfung zu entziehen, worauf sie Zuflucht in dem Römerreich suchten. Diese Gruppe war es, die den Westgoten ein Jahr später in der Schlacht gegen die Römer zu dem Sieg verhalf.

Der Großteil der Goten, auch die Gepiden, unterwarf sich den Hunnen und wanderte mit ihren Herren in den Westen. Ca. eine Minderheit blieb auf der Krim zurück, welche sich aber äußerst lange als selbständige Kultur behaupten konnte. Noch in dem 16. Jahrhundert wurde dort gotisch gesprochen. Der flämische Gesandte Ghislain von Busbecq schrieb anläßlich einer Reise auf die Krim einige Wörter auf, unter anderem „reghen“ für Regen, „stul“ für Stuhl und „handa“ für Hände. Die so genannten „Gotenburgen“, die Städte der Goten, sind direkt in den Stein gehauen. In ihrer Hauptstadt Dori sind alle Straßen und Häuser mitten in den Fels gehauen. Insgesamt 60 Tausend Goten lebten auf der Krim.

Ostgoten

Im Zuge des Niedergangs der Hunnenherrschaft drängten viele Völker in das Reich, darunter auch die Ostgoten. Sie erhielten einen Föderatenvertrag und siedelten in Pannonien. Der Sohn des Ostgotenkönigs Valamir, Theoderich, kam als Geisel an den Hof in Byzanz (459 - 469). Nach seiner Entlassung erkämpfte er sich die Herrschaft über die Ostgoten und wurde 471 deren König.

Im Auftrag des Kaisers Zenon zog Theoderich 488 nach Italien, um den Eroberer Roms, Odoaker, zu vertreiben und Rom für das Imperium zurückzuerobern. Die fünfjährige Rabenschlacht begann. Am 5. März 493 ermordete Theoderich Odoaker bei Verhandlungen in Ravenna. Fortan herrschte Theoderich als princeps Romanus und an Stelle des Kaisers über Italien.

Nach Ausschaltung der Konkurrenz in dem eigenen Lager war die Herrschaft Theoderichs gekennzeichnet vom Bestreben um einen Ausgleich zwischen Goten und Römern, Arianern und Katholiken und die Konsolidierung der Macht (Heirats- und Bündnispolitik). Er konnte jedoch nicht die Etablierung der fränkischen Herrschaft über Gallien verhindern. 511 machte er sich zu dem König über die von den Franken besiegten Westgoten. Er starb am 30. August 526, es gibt zahlreiche Legenden über seinen Tod.

Die Zeit danach war chaotisch: Als Vormund des designierten, aber ca. 10-jährigen Nachfolgers Athalarich, regiert Amalasuintha. Ihr Vetter Theodahad entmachtete sie 534. Ostrom griff in den Kampf ein: Der Feldherr Belisar landete 535 in Sizilien und stieß rasch bis nach Rom vor. Die rebellierenden Goten stürzten Theodahad und erhoben 536 Vitigis zu dem König, der Belisar bis 540 standhalten konnte. In dem Mai 540 eroberte Belisar Ravenna und nahm Vitigis gefangen: Die Ostgoten schienen besiegt.

Die Reste des Gotenheeres erhoben Totila 541 zu dem König, dem es dann völlig überraschend gelang innerhalb kurzer Zeit größere Teile Italiens zurückzuerobern. Zwischen 543 und 550 tobte in Italien ein Krieg mit wechselndem Glück. 551 wurden die oströmischen Armeen dann von Narses angeführt, der Totila 552 in der Schlacht in der Ebene von Busta Gallorum schlug (Tod Totilas).

Mit Teja endete 552 in der Schlacht am Milchberg die ostgotische Agonie. Die Goten unterwarfen sich Narses. Die überlebenden Goten wurden teils zu byzantinischen Untertanen, teils schlossen sie sich den Franken an.

Westgoten

auch: Visigoten

Terwingen

Gegen Ende des 3. Jahrhunderts begannen die Terwingen, die den Quellen jener Zeit als westlicher Teil der Goten gelten, das von den Römern aus strategischen Gründen aufgegebene Dakien zu besiedeln. Bis kurz vor Beginn der Hunnengefahr blieb die Situation, bis auf gelegentliche Raubzüge kleiner terwingischer Scharen, ruhig. Mit der Ära Athanarichs verschärften sich jedoch ab 365 die römisch-terwingischen Auseinandersetzungen. Athanarich wurde 369 vom oströmischen Kaiser Valens entscheidend geschlagen. Die mittlerweile begonnene Christianisierung der Terwingen (hervorzuheben ist hier besonders Wulfila) führte zu Christenverfolgungen und der Bildung einer Opposition unter dem zu dem Arianismus übergetretenen Fritigern gegen Athanarich.

Obwohl Fritigern von Valens unterstützt wurde, behielt Athanarich vorerst die Oberhand. Dies änderte sich jedoch mit dem Anwachsen der Hunnengefahr, die Athanarich nicht abwenden konnte. Große Teile der Terwingen flohen 376 unter Fritigern mit Erlaubnis der Römer unter chaotischen Bedingungen in das Reich. Die logistischen Probleme der Römer führten stets wieder zur Revolten und militärischen Konflikten während des Jahres 377. Sie mündeten schließlich in der Schlacht bei Adrianopel 378, bei der die Römer vernichtend geschlagen wurden (Tod des Valens).

Unter dem neuen oströmischen Kaiser Theodosius I. erhielten die Terwingen 382 den ersehnten Föderatenvertrag. Sie wurden in Thrakien und Mösien angesiedelt und wurden dort zu dem Staat in dem Staate.

Westgoten

Kaiser Valens hatte 376 den Goten unter Fritigern erlaubt, die Donau zu überschreiten und sich in Teilen Thrakiens anzusiedeln. Sie wurden jedoch wegen Versagen der dortigen Verwaltung nicht entwaffnet. Es kamen so viele Zehntausende Goten, dass das kleine Land mit seiner viel zu schwachen Armee völlig überfordert war und nicht verhindern konnte, dass mit den Goten etliche andere Stämme auch die Donau passierten. Die Römer verloren den Überblick und Mord und Totschlag, Krieg und Verwüstung waren die Folge. Die Regionalarmee wurde über den Haufen gerannt und römisch Sklaven und bereits romanisierte Goten gingen zu Fritigern über. Eine Gruppe von Ostgoten, die sich zu dem selben Zeitpunkt ganz in der Nähe befand, nahmen mit den Westgoten Kontakt auf. Die Römische Reaktion war, dass Kaiser Valens die gesamte östliche Hofarmee von 30-40 Tausend Mann nach Thrakien führte. Sein Neffe Gratian sollte von Norden mit seinen Elitetruppen anrücken, wurde jedoch durch einen plötzlichen Einfall der Alemannen aufgehalten und traf erst 378 in dem Nordwesten des heutigen Bulgarien ein. Valens entschloss sich, am Morgen des 9.August 378 anzugreifen bevor sein Neffe eintraf. Er dachte das Gotenheer bestünde aus 10 Tausend Mann, als er jedoch ankam fand er ein vielfach größeres Heer hinter einer gewaltigen Wagenburg verschanzt vor. Man wollte nochmals verhandeln um eine friedliche Lösung herbeizuführen, doch begannen zwei römische Einheiten wegen Disziplinlosigkeit ohne Befehl den Angriff und zogen den Rest mit hinein. Die Goten wehrten ab, so dass die Römer gezwungen waren sich neu zu formieren. Das schwierige Manöver gelang und sie griffen erneut in konzentrischen Wellen die Wagenburg an. In diesem Moment kehrten jedoch die Reiter der Ostgoten von ihrer Nahrungssuche zurück und griffen sofort ein, während Fritigern einen Ausfall startete. Die Römer waren in die Zange genommen und wurden nun von zwei Seiten niedergemetzelt. Viele sogar von den eigenen Kameraden in dem Schlachtgetümmel. Der linke Flügel schaffte es jedoch mit weiter vorzudringen um dann unter Kriegsgeschrei und erhobenen Schwertern anzugreifen. In letzter Minute waren auch hier die ostgotischen Reiter zu Stelle, worauf hin die römische Kavallerie und die taktische Armeereserve floh. Zwei Drittel des römischen Heers, ihr Kaiser und fast alle Generäle und Stabsoffiziere wurden getötet. Die kampfstärksten Teile der römischen Armee waren damit weitgehend vernichtet. Nach dieser Schlacht änderte sich einiges. Die Westgoten wurden beritten, die Christianisierung gefördert und die römische Politik gegenüber reichsangehörigen Barbaren musste geändert werden, dass heißt, sie wurden von nun an integriert und dementsprechend wurden wirtschaftliche, politische und rechtliche Maßnahmen getroffen.

Möglicherweise aufgrund des stets stärker gewordenen hunnisches Drucks, drangen ab 391 westgotische Verbände plündernd nach Süden vor. Als dann 394 die Hunnen in großem Stil die Donau überschritten, verlassen die Goten ihre Wohnsitze und ziehen unter Alarich plündernd über den Balkan bis nach Byzanz und die Peloponnes. Nachdem sie von dem römischen Feldherrn Stilicho geschlagen wurden erhalten sie 397 einen neuen Föderatenvertrag und werden in Makedonien angesiedelt.

Dort blieben sie aber ca. vier Jahre, 401 gingen sie erneut auf Wanderschaft und zogen kreuz und quer durch das Ostreich und Italien, um sich schließlich 408 vor Rom festzusetzen. Am 24. August 410 nahmen die Westgoten Rom ein und plündern es drei Tage lang (Was bleibt heil, wenn Rom fällt?). Wegen der prekären Versorgungslage versuchte Alarich vergeblich nach Nordafrika zu gelangen, auf dem Rückzug nach Norditalien starb er. Sein Nachfolger Athaulf führte die Westgoten nach Gallien.

Nach weiteren militärischen Konflikten (Vorstöße nach Spanien, ein weiterer Versuch nach Nordafrika vorzustoßen), erhielten die Goten 418 wieder einmal einen Föderatenvertrag und wurden in Aquitanien angesiedelt: Das Tolosanische Reich in Toulouse (Tolosa) der Westgoten entsteht.

Die nächsten Jahrzehnte beschäftigten sich Westgoten und Römer mit beständigem Kräftemessen, Auseinandersetzungen mit diversen anderen Germanenstämmen und schließlich mit der immer massiver werdenden Hunnengefahr. 451 kam es dann zur legendären Schlacht auf den Katalaunischen Feldern. Dort standen sich auf der einen Seite Hunnen, Gepiden, verschiedene andere Germanenstämme, sowie Ostgoten, auf der anderen Seite Römer, Gallier, ebenfalls diverse Germanenstämme und Westgoten gegenüber. Die Schlacht endete zwar unentschieden, aber der Nimbus der Unbesiegbarkeit Attilas ist dahin. Der Legende nach starb der damalige König der Westgoten Theoderid durch einen Speerwurf des Ostgoten Andagis.

In der Folgezeit konsoldierte sich das Westgotenreich zunehmend, besonders unter Eurich. Spanien geriet zunehmend in den Fokus gotischer Aktivitäten. Mit dem Untergang des Weströmischen Reiches in dem Jahre 476 wurde das Tolosanische Reich eigenständig und reichte in der Zeit seiner größten Ausdehnung bis nach Spanien und Mittelfrankreich (an der Loire).

Gegen die vordringenden Franken unter Chlodwig I. verloren die Westgoten unter Alarich II., insbesondere durch die Niederlage bei der Schlacht von Vouillé (507), weitgehend ihre französischen Länder und waren danach auf die Iberische Halbinsel und einen schmalen, aber wertvollen Streifen an der französischen Mittelmeerküste (Septimanien) eingeschränkt. 511 gerieten sie nominell unter ostgotische Herrschaft: Theoderich, die westgotische Anarchie ausnutzend, erklärte sich zu ihrem König. Nach dessen Tod 526 wurden sie endgültig von den Franken auf die Halbinsel zurückgedrängt.

König Leowigild gelang es die iberische Halbinsel völlig unter westgotische Kontrolle zu bringen, er besiegte die Sueben in dem Nordwesten und die Oströmer die unter Narses zwischenzeitlich den Süden erobert hatten.

Die folgenden Jahrhunderte waren wesentlich geprägt von Auseinandersetzungen um die Thronfolge. Aus dem alten germanischen Heerkönigtum hatte sich ein Wahlkönigtum entwickelt, es konkurrierten mächtige Adlige und Militärs um die Krone. Das jeweilige Königshaus versuchte dagegen eine Erbmonarchie durchzusetzen. Ein weiterer Machtfaktor war die katholische Kirche. Auf dem 3. Konzil von Toledo 589 wurde der Katholizismus Reichsreligion, womit der Arianismus endgültig verdrängt wurde. Dadurch wurde die bis dato verbotene Vermischung der bisher arianischen Westgoten (nur etwa 2-3 Prozent der Gesamtbevölkerung Spaniens) mit den übrigen Bevölkerungsgruppen möglich. Als Folge schwand der Gebrauch der gotischen Sprache schnell zugunsten einer frühspanischen Umgangssprache. Zu dem Zeitpunkt der arabischen Invasion 711 wird mit Ausnahme der höchsten Adelskreise niemand mehr die gotische Sprache benutzt haben. 710 wurde Roderich (Rodrigo) zu dem König gewählt, seine Konkurrenten ließen sich mit den islamischen Mauren ein, die in einem Sturmlauf sondergleichen ganz Nordafrika an sich gerissen hatten. Die Araber überquerten mit einem Expeditionscorps von ungefähr 8 Tausend Mann bei der Meerenge von Gibraltar (von arab. "Dschebel al-Tarik" -Berg des Tarik- nachdem arabischen Heerführer) das Mittelmeer. König Roderich (Rodrigo) eilte mit nahezu dem gesamten gotischen Heerbann aus Asturien, wo er die renitenten Basken bekämpfte, zu dem Schauplatz. In der Schlacht am Rio Guadalete in der Nähe des heutigen Jerez de la Frontera unterlag er den Invasoren. Der König fiel in einem der Schlacht folgenden kleineren Gefechte. Die westgotische Hauptstadt Toletum (heute Toledo) fiel kampflos. Sevilla und einige große Städte konnten sich noch fast zwei Jahre gegen die in der Folge in großer Zahl in das Land strömenden Araber halten. Von Asturien aus begann unter dem Gotengrafen Pelagius (Don Pelayo) die sogenannte Reconquista (Sieg Pelayos über eine arabische Streitmacht bei Covadonga in dem Jahr 722).

Zitat

Frankreich ist ebenso verschieden von Spanien wie die Franken von den Westgoten. - José Ortega y Gasset (Aufbau und Zerfall Spaniens)

Was bleibt?

Die Westgoten in Asturien wurden zu dem Teil der spanischen Geschichte, der spanische König trägt noch heute den Titel "Prinz von Asturien".

Das berühmteste Artefakt der Goten ist sicher der Codex Argenteus , die Silberbibel, geschrieben mit Silber- und Goldtinte auf Pergamentseiten, die mit dem Rot der Purpurschnecke gefärbt wurden: ein unendlich wertvolles Manuskript. Es liegt heute in Uppsala.

Der Gotenschatz in Bukarest, 1837 von einem Bauern gefunden, gehört zu den Dingen, welche die Terwingen auf der Flucht vor den Hunnen zurückließen. In dem Schatz enthalten sind auch die berühmten Adlerfibeln. Der Adler war seit der Zeit am Schwarzen Meer das gotische Symbol schlechthin.

Das Mausoleum Theoderichs in Ravenna ähnelt ein wenig dem Grabmal Konstantins. Theoderichs Gebeine sind jedoch verschollen.

Hinweis: Die Gotik ist eine Epoche der Kunstgeschichte und hat mit den Goten selber nichts zu tun.

  Weiteres zu dem Artikel Goten

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Adlige, Ahnen, Alemannen, Katholizismus, Ostgoten, Schatz, Schlacht, Seine, Seite, Spanien, Stilicho, Vater, Vetter, Welle, Www
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Goten' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Goten Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Goten' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Goten' und 'Goten' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Goten' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 5.324 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 18.05.2008 um 11:11:21
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 11:55, 30. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Goten aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 5.324 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 18.05.2008 um 11:11:22
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 11:55, 30. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008